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Glauben, vertrauen, gehorchen

Diese drei Tätigkeiten sollen das Leben jedes Christen prägen.

Am Anfang steht der Glaube an das Erlösungswerk des Herrn Jesus am Kreuz. Der Apostel Paulus ermunterte den völlig geknickten Gefängnisaufseher von Philippi, der sich in der Verzweiflung selbst umbringen wollte, mit den Worten: «Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden.» Jener Mann tat diesen Glaubensschritt und wurde ein froher Christ. In Apostelgeschichte 16,34 heisst es von ihm: «Er frohlockte, an Gott gläubig geworden, mit seinem ganzen Haus.»

Nun hat Gott den Menschen, die an den Heiland glauben, kein Leben ohne Probleme versprochen. Doch in den Schwierigkeiten öffnet Er allen, die durch den Glauben an den Erlöser seine Kinder geworden sind, seine Hilfsquellen: das Vertrauen zu Ihm und seinem Wort und das Gebet. Wir können uns in jeder Lage auf unseren Gott stützen und auf alles, was Er uns in der Bibel verheissen hat. Zudem ermuntert Er uns, Ihm im Gebet alle unsere Anliegen vorzubringen. Auch wenn Er uns nicht immer entsprechend unseren Vorstellungen antworten oder helfen kann, will Er doch unsere Herzen ruhig machen und sie mit seinem Frieden erfüllen (Phil 4,6-7).

Das Grösste aber ist nicht die Hilfe Gottes in den Umständen, sondern seine persönliche Gegenwart auf unserem Lebensweg. In Johannes 14,23 sagte der Herr Jesus zu seinen Jüngern: «Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.» Wenn wir Gott und seinem Wort gehorchen, will Er mit uns sein. Es gibt im Leben keine grössere Sicherheit, als wenn wir uns auf einem Weg befinden, auf dem Gott selbst mitgeht. Wir wollen daher bestrebt sein, das, was wir aus der Bibel gelernt und begriffen haben, auch praktisch auszuleben. Dann wird der Gott des Friedens mit uns sein, wie der Apostel Paulus es den Philippern schrieb:

«Was ihr auch gelernt und empfangen und gehört und an mir gesehen habt, dies tut, und der Gott des Friedens wird mit euch sein» (Phil 4,9).

Autor: Marcel Graf, Quelle: halte fest