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Der Umgang mit dem Besitz

Gebt, und euch wird gegeben werden (Lukas 6,38).

  • Was mein ist, ist mein: Das ist Egoismus! Man besteht beharrlich auf dem, was einem gehört. Eifersüchtig versucht man den eigenen Besitz vor Zugriffen anderer zu bewahren. Der Herr Jesus warnt uns vor den Folgen: «Gebt acht und hütet euch vor aller Habsucht, denn auch wenn jemand Überfluss hat, besteht sein Leben nicht durch seine Habe» (Lukas 12,15).
  • Was dein ist, ist dein: Das ist Gerechtigkeit! Darauf hat Paulus in seinem Dienst grossen Wert gelegt. Nie hat er Unterstützung gefordert. Den Christen in Thessalonich konnte er zu diesem Punkt sagen: «Ihr seid Zeugen und Gott, wie heilig und gerecht und untadelig wir gegenüber euch, den Glaubenden, waren» (1. Thessalonicher 2,10).
  • Was dein ist, ist mein: Das ist Ungerechtigkeit! Man betrachtet das Eigentum der Mitmenschen als etwas, worauf man einen Anspruch hat. So lebt man gern auf Kosten anderer. Der Apostel ermahnt uns: «Wer gestohlen hat, stehle nicht mehr, sondern arbeite vielmehr und wirke mit seinen Händen das Gute» (Epheser 4,28).
  • Was mein ist, ist dein: Das ist Freigebigkeit! Das beste Beispiel dafür liefert Gott selbst. Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern Ihn für uns in den Tod gegeben. Nun sollen wir seine Nachahmer sein und von dem, was wir haben, anderen weitergeben. Vergessen wir das Wort des Herrn Jesus nicht: «Geben ist seliger als Nehmen» (Apostelgeschichte 20,35).

Quelle: Näher zu Dir